Zielgruppenanalyse: Endlich die richtigen Nutzer erreichen!

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Wie fändest du es, wenn du mit deinen Inhalten Menschen erreichst, die sofort von dir begeistert sind? Wäre es nicht toll ganz genau zu wissen, was sie wollen, sodass sie keine andere Wahl haben als dir zu folgen?
Das Geheimnis unwiderstehliche Inhalte zu erstellen liegt darin, durch die Zielgruppenanalyse herauszufinden, wen genau du erreichen willst.

Das Definieren deiner Zielgruppe für deinen Blog ist unbedingt notwendig, um erfolgreich zu Bloggen. Leider überspringen viele Blogger – vor allem die, die am Anfang stehen – diesen Schritt und machen somit unbewusst Einbußen in ihrer Reichweite und ihrem Erfolg. Diesen Fehler willst du auf keinen Fall machen!

Was ist eine Zielgruppe?

Die Zielgruppe beschreibt eine Gruppe von Menschen, die alle ähnliche Charakterzüge, Interessen und Merkmale aufweisen. Die Zielgruppe versuchst du mit deinen Blogbeiträgen zu erreichen.

Du kannst dir die Zielgruppe vorstellen, wie den idealen Leser deines Blogs. Es sind Menschen, die deinen Blog immer wieder besuchen werden, deinen Blog und deine Newsletter abonnieren und auch deine Produkte kaufen. Jeder könnte deinen Blog besuchen oder deine Produkte kaufen, aber deine Zielgruppe hat die höchste Priorität.

Beispiel: Hast du zum Beispiel ein Bücherblog, dann erwartest du, dass sich vor allem Leseratten für deinen Blog interessieren. Menschen, deren liebstes Hobby das Malen ist, zeigen vermutlich weniger Interesse an deinen Themen, wobei sie durch Zufall dennoch den ein oder anderen Beitrag gut finden können.

Wenn wir über die Zielgruppe definieren reden, geht es darum ein Profil zu erstellen, wie der typische interessierte Besucher deines Blogs aussehen könnte. Wir wollen definieren, welche Merkmale diese potentiellen Leser haben.
Den Prozess deine Zielgruppe zu finden, kannst du als Zielgruppenanalyse bezeichnen.

Wieso solltest du eine Zielgruppe für deinen Blog definieren?

Wenn du mit der Absicht bloggst, damit Geld zu verdienen und deine Leserzahl zu steigern, kommst du nicht um die Frage herum „Was wollen meine Leser auf meinem Blog sehen?“. Wenn du dich auf das konzentrierst, was du möchtest werden deine Aufrufzahlen stagnieren. Konzentrierst du dich darauf, was deine Leser lesen möchten, gehst du auf ihre Bedürfnisse ein und gibst ihnen somit Gründe deinen Blog zu besuchen. Deine Aufrufzahlen steigen!

Woher weißt du also, was deine Leser lesen möchten? Natürlich solltest du auch auf die Kommentare und Rückmeldungen achten. Aber der aller erste Schritt ist dich zu fragen für wen du deine Beiträge schreibst – also deine Zielgruppe definieren. Wenn du das getan hast, kannst jeden Blogbeitrag so formulieren und schreiben, dass er genau für diese Gruppe von Menschen interessant ist. Es ist wie ein kleines Cheat-Sheet zum Erfolg!

Vorteile eine Zielgruppe für deinen Blog zu definieren

  • Du weißt wen du ansprichst. Je genauer du deine Zielgruppe definierst, desto genauer und besser kannst du Blogbeiträge verfassen, die auf ihre Bedürfnisse eingehen.
  • Das Branding deines Blogs anpassen. Nicht nur die Inhalte sind wichtig sondern das Gesamtauftreten deines Blogs, also dem Branding. Mit der Definition einer Zielgruppe kannst du dies ebenfalls abstimmen.
  • Passende Produkte entwickeln. Wenn du weißt, was deine Zielgruppe benötigen, kannst du entsprechende Produkte erstellen und verkaufen.
  • Du kannst die Vision deines Blogs noch besser definieren.

Wann solltest du Zielgruppe definieren?

Am besten ist es, wenn du es bereits zu Beginn des Bloggens tust. Falls du mit dem Bloggen noch nicht begonnen hast, solltest du die Definition bereits vor dem Blog Launch vornehmen.
Hast du bereits einen Blog, dann hol es nach. Dadurch kannst du bereits bestehende Beiträge z.B. durch Formulierungen anpassen und deinen Erfolg mit noch kommenden Beiträgen steigern.

Mit der Zielgruppenanalyse erreicht man die richtige Zielgruppe

Zielgruppenanalyse: Wie definiere ich meine Zielgruppe für den Blog?

1. Denk darüber nach für wen dein Blog ist

Stell dir die Frage an wen sich dein Blog richtet! Liste so viele Merkmale und Eigenschaften auf, die dir einfallen. Wem willst du helfen und wen willst du ansprechen?

Beispiel: Du hast einen Koch- und Backblog. Welcher Altersklasse möchtest du ansprechen? Sind deine Rezepte exotisch oder eher die Standardküche oder gemischt? Sollen sie jemandem beim Abnehmen helfen – wenn ja, wem? Welches Budget sprichst du an? Welches Problem haben diese Leser?

Werde dir also so genau wie möglich bewusst, wer sich für genau diese Inhalte interessiert!

2. Finde deine Zielgruppe

Wenn du deine Zielgruppe beschrieben hast, solltest du herausfinden, wo sich deine Zielgruppe online aufhält. Findet man sie in bestimmten Foren oder Gruppen in Sozialen Medien? Wo recherchieren sie nach Informationen? Wo suchen sie, um eine Lösung für ihr Problem zu finden?

Wo findest du deine Zielgruppe?

Wenn du nach einer Lösung suchst, machst du das erstmal über die Suchmaschine, oder?

Durch forste unterschiedliche Onlineportale und soziale Medien. Schaue dir die Fotos, Hashtags und Videos an. Findest du viele von diesen, ist deine Zielgruppe vermutlich genau dort.

Es gibt Facebook Gruppen zu fast jedem Thema. Trete einigen Facebook Gruppen, die zu deiner Nische passen, bei und sieh dir an, welchen Themen besprochen werden und welche Probleme auftreten.

Ebenfalls hilfreich sind Online Plattformen: Auf Quora findest du ebenfalls Beiträge zu allen möglichen Themen. Gleichzeitig gibt es natürlich auch sehr Nischen spezifische Seiten, wie z.B. Chefkoch für Rezepte.

Auf der Suche nach deiner Zielgruppe solltest du nichts ausschließen. Nutze die unterschiedlichen Plattformen um die Aktivität deiner Zielgruppe auf diesen zu analysieren und gleichzeitig auch ihre Probleme und Schwierigkeiten zu erfassen. Je besser du verstehst, vor welchen Problem deine Zielgruppe steht, desto besser kannst du sie mit deinen Beiträgen ansprechen.

3. Erstelle ein Persona

Eine Persona ist der Steckbrief einer Person, die deine Zielgruppe darstellt. Dieser Steckbrief soll erzeugt werden auf Grundlage all deiner Recherche. Es sind sehr viele verschiedene Bereiche und Fragen abzudecken. Je mehr du über die Zielgruppe deines Blogs weißt, desto besser kannst du deiner Blogbeiträge gestalten.

  • Welches Geschlecht haben sie?
  • Welches Alter haben sie?
  • Haben sie einen bestimmten Beruf?
  • Was ist ihr monatliches Einkommen?
  • Haben sie Kinder? Eine Familie? Verheiratet, geschieden, Single oder ein anderer Beziehungsstatus?
  • Wo und wie wohnen sie?
  • Wo verbringen sie ihre Zeit im Internet?
  • Welche Sozialen Medien nutzen sie?
  • Was sind ihre Hobbys?
  • Was sind ihre Sorgen?
  • Was sind ihre Ziele?
  • Was motiviert sie?

Je genauer und besser du deinen idealen Leser beschreiben kannst umso besser. Falls die andere relevante Aspekte einfallen, schreib sie dir auch auf!

Zielgruppen Profil Beispiel

Hier ist nun ein Beispiel wie solch ein Zielgruppen Profil nach einer Zielgruppenanalyse aussehen könnte am Beispiel eines Koch- und Backblogs für Studenten etc. Angeboten werden gesunde und schnelle Rezepte. In ihrem Abo erhält man einen wöchentlichen Kochplan mit allen notwendigen Zutaten, sodass man nur diese Dinge einkaufen muss.

Anna ist 22 Jahre alt, Studentin und wohnt in einer WG. Neben dem Lernen hat sie noch einen Werkstudentenjob, sodass sie alle Hände voll zu tun hat. Auch wenn Essen ihre große Leidenschaft ist, fehlt ihr die notwendige Zeit sich neue, schnelle und gesunde Rezepte auszudenken. Jedes Mal geht sie zum Einkaufen und fragt sich letztendlich, was sie tatsächlich braucht. Manchmal merkt sie an ihrer Leistungsfähigkeit, dass sie nicht die richtigen und nicht ausreichend Nährstoffe zu sich nimmt.

In ihrer Freizeit schaut Anna gerne Serien zur Entspannung oder trifft sich mit Freunden zu einem gemütlichen Abend. Sie liebt es auf Pinterest nach Essensideen zu suchen und folgt auch einigen Food-Bloggern. Leider findet sie die Rezepte meistens zu aufwendig oder zu exotisch für den Alltag einer Studentin.

Was du beachten solltest

Egal in welcher Nische du dich bewegst und wie deine Zielgruppe aussieht: Wenn du mit dem Bloggen Geld verdienen möchtest, solltest du sicher stellen, dass deine Zielgruppe sich das, was du anbieten möchtest auch leisten kann.
Mein Beispiel der Studentin ist z.B. bereits grenzwertig, da Studenten bekannter Weise nicht das meiste Geld zur Verfügung haben.

Würde man mit dem selben Konzept allerdings Jana 35 Jahre, erfolgreiche Projektleiterin und ein absolutes Arbeitstier, ansprechen wollen, sieht der Erfolgsfaktor schon viel besser aus.

Fazit

Die Zielgruppe durch eine Zielgruppenanalyse für deinen Blog definieren gibt dir also nicht nur Richtlinien, wie du deine Blogbeiträge gestalten solltest, sondern auch einen Einblick in wie profitabel dein Blog sein kann. Die Kombination aus einer Zielgruppe, die bereit ist grundsätzlich Geld auszugeben, um ein bestimmtes Problem zu lösen und das gezielte Wählen von Themen in deinen Blogposts sind also entscheidende Faktoren in Puncto erfolgreich Bloggen. Durch eine präzise Zielgruppenanalyse weißt du auch, auf welchen Plattformen du mit deinen Inhalten werben solltest. Und boom: Mit Inhalten und den richtigen Methoden zum Vermarkten werden deine Blogbeiträge bei den richtigen Nutzern, deiner Zielgruppe, unwiderstehlich!

Falls noch nicht geschehen: Schnapp dir ein Blattpapier und arbeite alle Punkte der Zielgruppenanalyse durch!
Lass mich wissen, was dir besonders schwer gefallen ist!

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