Ein beeindruckendes Media Kit erstellen – deine kostenlose Vorlage

Beitrag wie du ein Media Kit erstellen kannst und eine Vorlage

Mach nicht den selben Fehler, wie die Mehrheit und vergiss nicht ein Media Kit zu erstellen! Du möchtest mit dem Bloggen Geld verdienen? Dann brauchst du unbedingt ein Media Kit!
Ein Media Kit ist ein absolutes Must-Have für jeden Blogger und Influencer um erfolgreich Kooperationen abzuschließen, denn damit kannst du sofort vom ersten Augenblick an überzeugen!

Wenn du mit dem Bloggen beginnst, fällst du anderen auf – auch Unternehmen. Unternehmen interessiert vor allem deine Leserschaft und ihre Eigenschaften, denn das sind wichtige Informationen für eine Kooperation.

Viele Unternehmen sehen das Potential eines Blogs und wollen, wenn sie sehen ihre Zielgruppe stimmt mit deiner Zielgruppe überein, einen Löffel davon abhaben. Das ist deine Chance von dir zu überzeugen und Geld über Gesponserte bzw. Bezahlte Beiträge zu erhalten.

Ein Media Kit benötigen nicht nur große Blogger, sondern auch kleine Blogger!
Ich verrate dir in diesem Beitrag alles, was du wissen musst und gebe dir zusätzlich noch eine Media Kit Vorlage auf den Weg!

So kannst du eine beeindruckende Media Kit Vorlage erstellen

Was ist ein Media Kit?

Als Unternehmer hat man in der Regel immer eine Visitenkarte, wo die wichtigsten Kontaktdaten vermerkt sind. Ein Media Kit kannst du dir als eine ausführlichere Version einer Visitenkarten eines Bloggers oder Influencer vorstellen.
Es sollte kurz und knapp und gleichzeitig ansprechend Informationen über die Arbeit des Creators (dir als Blogger oder Influencer) zusammenfassen.

Gleichzeitig kannst du ein Media Kit mit einem Lebenslauf vergleichen. Einen Lebenslauf sendest du einem Arbeitnehmer zu, in der Hoffnung dass er dich einstellt. Bei einem Media Kit willst du allerdings nicht nur deine Erfolge aufzählen, sondern zeigen, dass du mit deiner Community tatsächlich interagierst.

Braucht man einen Media Kit also erst ab tausenden von monatlichen Lesern? Nein! Du solltest ein Media Kit von Tag 1 haben und ich erkläre dir wieso!

Wofür braucht man ein Media Kit?

Aus der Sicht des Unternehmens sucht man sich potentielle Kooperationspartner anhand der optischen Darbietung (Instagram), Texten (Bloggern) oder Videos (Youtube) aus. Dabei schaut man in der Regel auf die Gestaltung der Inhalte und natürlich auch auf die Followerzahlen gegebenenfalls auch auf die Likes.

Allerdings sind der Content und die Followerzahlen nur ein ganz kleiner Einblick in die Arbeit eines Influencers. Die Followerzahl sagt nichts über das wichtige und tatsächliche Engagement der Community aus oder über die angesprochene Zielgruppe.
Möchte ein Unternehmen mit einem Influencer oder Blogger kooperieren ist es empfehlenswert immer erstmal nach einem Media Kit zu fragen.

Überlegt sich ein Unternehmen mit dir zu kooperieren, wird er dich anschreiben und noch weiteren Informationen über dich fragen.
Hat der Influencer ein Media Kit, ist es ein Zeichen, dass er seine Arbeit professionell angeht. Also schon mal ein Pluspunkt!
Ein Media Kit ist ebenfalls ein Zeichen, dass man sich intensiv mit seiner Community und seiner Vision beschäftigt. Je besser man seine Zielgruppe kennt, desto besser kann man als Blogger damit arbeiten. Also noch ein Pluspunkt!

Ein Media Kit ist also deine Chance zu beeindrucken! Und weißt du wieso? Weil extrem wenig Blogger und Influencer heutzutage tatsächlich ein Media Kit vorweisen können! DEINE CHANCE!

Wieso braucht ein neuer Blogger ein Media Kit?

Bloggst du regelmäßig?

Benutzt du mindestens eine Plattform, um deine Blogbeiträge zu vermarkten? (Pinterest)

Führst du regelmäßig Maßnahmen zum Aufbau einer Email Liste durch?

Dann wirst du in ca. 6 Monaten oder weniger einige Hundert Leser (Unique Users) haben. Und dann werden auch Unternehmen auf dich zu kommen, um mit dir zu kooperieren.

Und glaub mir, bei mir war es genau so!

Genau dann ist es gut ein Media Kit zu haben. Ich verstehe, dass man am Anfang zu schüchtern ist um seine kleine Zahl von Lesern zu teilen und deshalb eigentlich gar kein Media Kit versenden möchte.

ABER es gibt Unternehmen, die wollen gezielt mit kleinen Bloggern zusammenarbeiten – sonst hätten sie dich gar nicht erst kontaktiert oder? Einige Unternehmen sind vielleicht selber neu und haben kein riesiges Budget um mit großen Bloggern zusammen zu arbeiten. Manchmal sehen Unternehmen in kleinen Bloggern tatsächlich großes Potential für eine langfristige Zusammenarbeit und möchten so die Chance nutzen.

Es ist in diesem Fall eine WIN-WIN Situation für dich und das Unternehmen. Das Unternehmen hat über dich die Möglichkeit an neue Leser heranzutreten. Gleichzeitig gewinnst du Erfahrung hinzu und wenn dich das Unternehmen teilt, eventuell auch an neuen Lesern.

Gründe um ein Media Kit zu erstellen:

Wie sollte das Design eines Media Kits sein?

Bei Media Kits ist es etwas anders als bei anderen förmlichen Unterlagen: Du hast eine große Gestaltungsfreiheit! Ja du kannst sogar selber entscheiden, was du alles mit einfügen möchtest!

Aber: Vergiss nicht, dass dein Design sofort einen bestimmten Eindruck hinterlässt, wie professionell oder vertrauenswürdig du bist. Das Design beeinflusst den Eindruck unbewusst psychologisch.
Das heißt du willst kein langweiliges Media Kit, was nur aus Zahlen und Fakten besteht, aber gleichzeitig sollte es den Betrachter beim Anblick nicht komplett überfordern.

Ein Media Kit sollte ein ausgewogenes Verhältnis zwischen coolem Design und Informationen haben. Es sollte im besten Fall sogar Spaß machen es zu lesen!

Das Design deines Media Kits hängt davon ab, welche Art von Blogger du bist. Ein Fashion Blogger sollte ein paar seiner eigenen Fotos miteinfügen, ein DIY Blogger vielleicht Fotos von seinen Projekten. Der Stil des gesamten Media Kits sollte deinen Blog und dich stilistisch und farblich widerspiegeln.

Falls dich das Erstellen eines Designs überfordert, kannst du dir eine von vielen Media Kit Vorlagen aussuchen. Eine kostenfreie Vorlage findest du bereits am Ende dieses Beitrags, eine andere große Auswahl gibt es z.B. auf Etsy oder Template Monster.

Inhalt eines Media Kits

So unterschiedlich Media Kits auch sind, einige Punkte sollten bei allen Media Kits enthalten sein:

Ein kurzer und präziser About Text

In deinem Media Kit hast du nicht den Platz um eine ganze Seite über dich und deinen Blog zu verfassen. Hier muss also das wichtigste über dich und deinen Blog in sehr wenigen Sätzen wiedergegeben werden. Du solltest hier kurz folgende Fragen beantworten:

  • Seit wann bloggst du?
  • Wieso bloggst du und worüber?
  • Was ist dein Ziel und deine Mission mit dem Blog?

Einblick über deine Leser

Wenn dich ein Unternehmen kontaktiert, erhofft es über deine Leser (deine Zielgruppe) auch gleichzeitig ihre Zielgruppe zu erreichen. Dafür ist es wichtig, dass das Unternehmen sieht, wer deine Leser sind. Ein Onlineshop für Bastelzubehör möchte sich z.B. an Bastelinteressierte wenden und nicht an Fashioninteressierte. Deshalb ist ein Einblick über deine Leser wichtig.

Hier sollest du so genau wie möglich sein. Die Informationen kannst du alle aus Google Analytics schöpfen. Hier kriegst du eine detailierte Auflistung über das Geschlecht, Alter, Wohnort und noch vieles mehr über deine Leser.

Blog Reach

Ebenfalls wichtig ist es zu erwähnen wie viele Menschen du erreichst. In diesem Abschnitt kannst du deine monatlichen Blogaufrufe, deine Unique Users etc. auflisten. Auch kannst du in dieser Kategorie erwähnen, was deine besten Blogbeiträge sind und wie viele Aufrufe sie generieren. Hier lohnt es sich die Gestaltung für das Unternehmen, mit welchem du zusammenarbeiten willst, anzupassen.

Außerdem könntest du hier angeben, woher deine Leser kommen: Soziale Medien, Organische Suche etc.

Soziale Medien Statistik

Wie bereits erwähnt, solltest du mindestens eine weitere Plattform nutzen um deinen Blog und deine Blogartikel zu vermarkten. In diesem Abschnitt solltest deine Zahlen von Instagram, Pinterest und Co. darstellen, vorausgesetzt du verwendest diese Plattformen in Abstimmung oder Zusatz zu deinem Blog und nicht für den privaten Gebrauch.
Einige Unternehmen suchen nämlich Blogger, die auf diversen Plattformen unterwegs sind.

Dein Angebot

Wenn ein Unternehmen dich kontaktiert, möchte es natürlich wissen, welche Möglichkeiten der Zusammenarbeit existieren und was deine Bedingungen hierfür sind.
Bietest du Platz auf deiner Webseite für einen Werbebanner? Bietest du gesponserte Beiträge oder Gewinnspiele an? Und was ist dein Preis hierfür?

Dein Preis hängt ganz individuell von deiner Reichweite ab. Wenn du sehr neu bist, eine sehr kleine Leserschaft und noch keine Erfahrung mit Kooperationen hast, könnte es vielleicht sogar sinnvoll sein einen Blogbeitrag im Austausch gegen kostenfreie Produkte einzugehen. Das hängt aber wirklich ganz individuell von dir ab.

Ein professionelles Keyword hierbei ist das ROI = Return of Investment oder auf Deutsch Kapitalrentabilität. In der einfachen Sprache bedeutet es, wie viel des investierten Geldes kehrt zum Unternehmen zurück.
Angenommen du erreichst täglich 100 Leute und du weißt 1% (1 Person) kaufen ein Produkt, welches 20€ kostet. Dann hilfst du dem Unternehmen jeden Tag 20 € zu verdienen. Wenn du nun also 14 Tage das Produkt bewirbst, erhält das Unternehmen einen Umsatz von 14* 20 € also 280 €. Bei einem ROI von 10% könntest du also 28€ für diese Zusammenarbeit verlangen.
Du siehst also: Je stärker deine Leserschaft, deine Community und deine Worte sind, desto höher ist der ROI und desto mehr kannst du verlangen.

Deine Kontaktinformationen

Wie bei einem Lebenslauf oder auch auf der Visitenkarte, solltest du alle notwendigen Kontaktinformationen über dich hinterlassen: Adresse, Email, Webseite und deine Namen zu den Sozialen Kontakten. Vergesse diesen Teil auf gar keinen Fall in deiner Media Kit Vorlage!

Zusätzliche Informationen (Möglichkeiten)

Empfehlungen: Falls du schon mit irgendwem Zusammengearbeitet hast, ist es immer gut ein Empfehlungsschreiben bzw. kleinen Kommentar mit einzublenden.

Auch ohne Empfehlungsschreiben kannst du deine bisherigen Kooperationen oder Kooperationsarten hier auflisten.

Falls es etwas gibt, worauf du besonders stolz bist oder eine Fähigkeit, die dich von den anderen unterscheidet, sollte es spätestens in dieser Kategorie mit reinfließen. Du könntest z.B. dein Alleinstellungsmerkmal gesondert hervorheben.

Tools zum Erstellen von Media Kit

Die einfachste Methode, wie du von zuhause aus ein Media Kit erstellen kannst, ist Power Point. Du hast die Möglichkeit Collagen zu bilden und eine Datei aus einem Mix von Bildern und Text zu erstellen.
Gleichzeitig bietet PowerPoint nur begrenzt Möglichkeiten.

Meiner Meinung nach ist Canva die beste Option. Mal abgesehen davon, dass Canva gefühlt unbegrenzte Möglichkeiten bei der Gestaltung von unterschiedlichsten digitalen Dateien anbietet, ist es super einfach in der Bedienung. Canva bietet eine kostenfreie und bezahlte pro Version an.
Gute Neuigkeiten: Du kannst ein Media Kit in der kostenfreien Version erstellen.

Wenn du dir mal ein fiktives Beispiel eines Media Kits anschauen möchtest, habe ich für dich eine Media Kit Vorlage erstellt. Aber es ist viel mehr als nur ein Beispiel: Du kannst diese Media Kit Vorlage personalisieren, anpassen und runterladen – fertig ist dein ganz kostenfrei erstelltes Media Kit!

Sichere dir deine kostenfreie Media Kit Vorlage!

1 Comment

  1. […] deine Blogeinnahmen steigern kannst, solltest du diese Faktoren berücksichtigen und unbedingt ein Media Kit erstellen, falls du das noch nicht getan […]

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