Wie baut man eine Community auf, wenn es tausend andere gibt?

Wie du eine Community aufbauen kannst

Egal in welcher Themensphäre du dich bewegst, es gibt immer jemanden, der sich mit genau dem selben Thema beschäftigt, wie du auch.

Es ist leicht an diesem Punkt zu verzweifeln und sich demotivieren zu lassen. Wieso sollte dir jemand folgen und Teil deiner Community werden, wenn es andere gibt, die bereits erfolgreich sind und bereits das erreicht haben was du willst?

Eine Community aufbauen – geht das denn noch? JA!

Zu Beginn ist es wichtig zu sagen, dass die Sichtweise auf die Situation deine Handlungen entscheidet. Wer von Anfang an die Einstellung hat, das wird nichts und sich von der Negativität leiten lässt, wird vermutlich sehr schwer oder gar keine guten Ergebnisse erzielen können.

Entscheide dich für die positive Einstellung: Denn selbst diejenige, die jetzt eine starke und große Community aufgebaut haben, haben klein angefangen. Und auch die großen Player in deiner Nische haben Konkurrenz.

Die Wichtigkeit der Vielfalt

Wenn du zum Schokoladen Regal im Supermarkt gehst, stehst du vor einer Wand mit einer riesigen Auswahl. Sie unterscheiden sich im Design, Geschmackssorte, Herstellung und wer weiß in wie vielen Eigenschaften noch.
Tagtäglich stehen unzählige Menschen vor diesem Regal und entscheiden sich jeweils für eine andere Tafelschokolade.

Auch wenn alle Menschen Schokolade kaufen möchten, entscheidet sich doch jeder anders. Natürlich gibt es Einkäufer, die zur selben Schokolade greifen. Allerdings geht es darum, dass die Vielfalt wichtig ist, damit jeder das findet, was seinem Geschmack am besten entspricht.

Und das Schokoladen Beispiel ist übertragbar auf jeden Bereich unseres Lebens.
Auch wenn Menschen das selbe Ziel haben, gehen sie unterschiedlich an die Umsetzung, da sie unterschiedliche Werte, Erfahrungen und Charakterzüge haben. Etwas, was bei Person A funktioniert, funktioniert bei Person B auf keinen Fall.

Aus diesem Grund ist eine Auswahl zu haben nicht schlecht, sondern kommt uns Nutzern zu gute. Wir können uns etwas aussuchen, was perfekt zu unseren Interessen passt.

Betrachte also dich als eine unter tausenden, wie eine Schokoladentafel im Supermarkt: Irgendwer kommt und wählt genau dich aus. Und auf diesem Glauben solltest du auch deine Community aufbauen.

Das macht dich besonders – Alleinstellungsmerkmal

Um bei dem Schokoladenbeispiel zu bleiben, haben wir ja bereits festgestellt, dass sich jede Tafel in ihren Eigenschaften unterscheidet, welche sie ganz besonders macht.

Das gilt auch für uns Menschen: Die Kombination aus unseren Eigenschaften ist einzigartig und macht uns besonders. Und das gilt auch für dein Unternehmen oder Blog, womit du zwischen den anderen hervorstechen willst.

Um eine Community aufzubauen, wenn es tausend andere gibt, ist es wichtig erstmal herauszufinden was dich besonders macht. Du musst dein Alleinstellungsmerkmal definieren.

Wenn du deine Konkurrenz betrachtest, was ist das ganz Besondere an ihnen? Wodurch unterscheidest du dich von deiner Konkurrenz? Welche Eigenschaft hast nur du?

Dabei kann das, womit du einzigartig bist, vollkommen unterschiedlich sein: Die Farben, die du verwendest, die Art deine Bilder zu gestalten oder ein besonderes Format dein Wissen weiterzugeben.
Wenn dir das schwer fällt, lies meinen vollen Beitrag zum Finden deines Alleinstellungsmerkmals.

Melde Dich Jetzt AN!

Wer ist deine Zielgruppe?

Nachdem du dein Alleinstellungsmerkmal identifiziert hast, solltest du als nächsten Schritt deine Zielgruppe definieren. Wie sieht der Mensch aus, welcher sich für deine Inhalte interessiert? Wen möchtest du erreichen?

Stellst du z.B. Schokolade für Diabetiker her, so ist deine Zielgruppe Menschen, die Diabetis haben. Das Beispiel ist natürlich sehr grob, denn du solltest deine Zielgruppe so genau wie möglich definieren.

Welche Altersgruppe oder Geschlecht haben sie? Was machen sie beruflich und in ihrer Freizeit? Welche Eigenschaften haben Menschen aus dieser Gruppe gemeinsam?

Die Definition der Zielgruppe ist deshalb wichtig, da du dadurch erkennen kannst, vor welchem Problem diese Menschen stehen und welche Bedürfnisse sie haben. Denn dein Ziel, um eine Community aufzubauen und unter tausenden hervorzuheben ist, dass du genau diese Probleme löst und Bedürfnisse befriedigst.

Welchen Mehrwert kannst du bieten

Nach der Definition des Alleinstellungsmerkmals und deiner Zielgruppe geht es um die richtige Kombination: Nutze dein Alleinstellungsmerkmal als Werkzeug, um deiner Zielgruppe Mehrwert zu bieten und somit auf dich aufmerksam zu machen.

Mehrwert zu bieten kann für dein Unternehmen oder deine Webseite oder Produkt sehr unterschiedlich aussehen. Für einige kann es die Aufklärung über ein bestimmtes Thema sein, für andere das Lehren von Informationen, während für andere das Inspirieren das richtige Ventil ist.

Wichtig ist aber wenn du dir eine Community aufbauen willst, dass du tatsächlich Mehrwert für die Menschen in deiner Community bietest ohne dass sie erstmal etwas kaufen müssen. Das bedeutet ein „Kauf das“ Post ist kein Mehrwert!

Eine Community wird sich nicht täglich freiwillig mit deinen Inhalten beschäftigen, wenn es für sie keinen Sinn hat.
Deshalb musst du ihnen Inhalte bieten, die Lust auf mehr machen.

Wie kannst du mit deiner Community interagieren?

Gut du hast also jetzt herausgefunden, was dich besonders macht, wen du ansprichst und was du den Nutzern bieten kannst. Was noch fehlt ist, wie du mit deinen Nutzern interagierst, denn nur so kannst du eine richtige Community aufbauen.

Hierfür musst du dir natürlich eine Plattform suchen, die zu deiner Zielgruppe passt. Für einige kann es Instagram sein, während für andere LinkedIn die bessere Wahl ist.
Für einige Unternehmen ist es sinnvoller primär über Youtube Inhalte zu präsentieren, während andere durch Blogbeiträge punkten können.

Welches Medium für dich das richtige ist, hängt von dir und deinem Unternehmen ab.
Es sollte sich in dein Marketing Konzept integrieren lassen und natürlich zur Marke passen.

Und dann nur noch ein bisschen Magie

Natürlich brauchst du keine Magie oder Zauberformel um eine Community aufzubauen.
Aber warum folgen wir einigen Menschen lieber als anderen?

Weil das Gesamtpaket zählt.

Eine Community aufzubauen erfolgt im Internet und im Internet hast du nur wenige Sekunden Zeit um die Aufmerksamkeit eines Nutzers zu gewinnen.
Dafür ausschlaggebend ist in erster Linie immer das optische: Ist das Design deiner Webseite ansprechend oder die Gestaltung deines Instagram Feeds.

Es kann mehr als sinnvoll sein sich hierzu Unterstützung zu holen. Es gibt tolle Freelancer, die für wenig Geld ein wenig mehr aus der Webseite oder dem Instagram Feed herrichten. Manchmal braucht man professionelle Hilfe, um den großen Schritt Richtung Erfolg richtig zu gehen.
Falls du überlegst, dir jemanden zu suchen, kann ich dir Fiverr sehr ans Herz legen.

Auf den zweiten Blick erst, schauen wir uns an worum es auf dieser Webseite oder Instagram Account geht. Wie überprüfen, ob du die Inhalte uns interessieren. Deshalb ist die Kenntnis deiner Zielgruppe so wichtig, denn die Antwort auf die Frage, ob die Inhalte interessant sind, sollte ja lauten.

Wir folgen Accounts und Webseiten, wenn es regelmäßig neue Inhalte gibt und sie uns emotional bewegen. Emotional bewegen bedeutet nicht, dass man gerührt ist von einem Beitrag, Produkt oder Bild sondern, dass es grundsätzlich ein Gefühl ins auslöst. Das kann Freude, Hoffnung, Angst oder auch Motivation sein. Emotionen binden uns nämlich an Dinge, ja auch an Webseiten.

Und wer es schafft Emotionen auszulösen, der hat die Magie in der Hand seine Community aufzubauen.
Emotionen sollten immer authentisch aufgebaut werden und im Zusammenhang mit der Marke.

Community aufbauen: Was du jetzt tun kannst

Gehe die einzelnen Schritte durch und überprüfe, ob du eine klare Antwort darauf hast.
1. Definiere ein Alleinstellungsmerkmal – wodurch sollen du und deine Inhalte sich von anderen unterscheiden?
2. Definiere deine Zielgruppe – Wen genau willst du erreichen und worin liegen ihre Gemeinsamkeiten? Was für
Probleme haben sie?
3. Wie kannst du deiner Zielgruppe helfen und welchen Mehrwert verschaffen? Welche Probleme kannst du wie lösen?
4. Welche Emotionen willst du bei deiner Zielgruppe hervorrufen? Wie kannst du ein Zugehörigkeitsgefühl aufbauen?

Wenn du weitere Tipps, Anleitung und kleine Aufgaben zur Verbesserung deines Online Auftritts willst, abonniere meinen Blog und verpasse keine Inhalte mehr!

Kommentar verfassen

%d Bloggern gefällt das: