Achtung Ansteckend: So geht dein Content viral!

Tipps wie deinen Content viral geht

Ups! Da ist es ganz außerversehen passiert: mein Content ist viral gegangen!
Wäre es nicht schön das sagen zu können?

Hast du dich mal gefragt, wieso einige Beiträge viral gehen und andere nicht?

Liegt es tatsächlich nur daran wer am meisten Marketing betreibt?

Nein! Es steckt mehr dahinter!

Egal, welcher Plattform du angehörst und in welchem Format du deine Beiträge gestaltest – es gibt tatsächlich einige wichtige Faktoren, die dazu führen, dass Beiträge viral gehen.

Die soziale Währung

Bei der sozialen Währung geht es nicht um Geld. Es geht um die Wahrnehmung innerhalb einer Gesellschaft und die damit verbundene Anerkennung.

Betrachten wir das Phänomen Instagram: Wir teilen unseren Freunden oder Community mit, wo wir sind, was wir machen, welche Beiträge uns inspirieren. Wir wollen unsere Positionierung in der Gesellschaft klar machen und was wir erreicht haben. Wenn du ein Jahr lang hart dafür gearbeitet hast, um in die Karibik zu fahren, bist du innerlich stolz drauf – und klar das teilen wir dann auch auf den Sozialen Medien.

Beobachtet man Menschen, dann geht das Ganze natürlich über den Urlaub hinaus:
Auf Instagram repostet man inspirierende Beiträge, die man unbedingt Freunden zeigen will. Auf Facebook teilt man besonders leckere Rezepte oder DIYs in den entsprechenden Gruppen mit.

Hat man einen Kurs absolviert, schreibt und teilt man es stolz auf LinkedIn.

Was machen also einige Unternehmen im Umkehrschluss um diese Psychologie der Menschen aufzugreifen?

Erinnerst du dich noch daran als Spotify eine Zusammenfassung deiner am meisten gehörten Künstler und Podcasts erstellt hat? Gefühlt jeder in der Freundesliste hat es auf Instagram geteilt.
Was war der Effekt davon? Jeder, der Spotify hat, ist rüber zur App gewechselt und hat sich seine Analyse erstellt und diese ebenfalls geteilt – das Ganze ist viral gegangen.

Doch was ist es, was uns zum Teilen bewegt?

Es ist das Gefühl etwas besonderes zu sein und etwas womit man sich individuell positionieren kann und das auch zeigen möchte. Es ist die soziale Währung.
Eine Beschreibung wie „Du gehörst zu den Top 5% unserer Nutzer“ lässt dich geschmeichelt fühlen, sodass du es gerne mit Freunden und Bekannten teilst.

Ein Programm, in welches du viel Geld investiert hast, teilst du auch gerne stolz mit.
Kommt dagegen zuhause deine Bestellung in einem langweiligen braunen Karton an, wirst du es vermutlich nicht teilen.

Wir Menschen mögen das Gefühl ein Insider zu sein und ein bestimmtes Bild von uns zu vermitteln. Und das ist die soziale Währung – den Wert, den wir in der Gesellschaft erlangen, wenn wir den Beitrag mit anderen teilen.

Trigger: Automatische Schlüsse ziehen

Aufgrund von der Lebensweise von uns Menschen, aber auch aufgrund unserer Erfahrungen haben wir die Eigenschaft, dass uns eine Sache an etwas vollkommen anderes erinnert. Manchmal ist es für uns Menschen das selbe und manchmal beruht es auf individuellen Erfahrungen.

Einige Marketing Kampagnen haben das extrem gut gemacht: Wenn ich Milka sage, denkst du automatisch an die lila-farbige Verpackung ohne das ich es sagen muss. Bei Fast-Food denkst du vermutlich als erstes an McDonalds oder ähnliches.

Bei Beiträgen geht es darum einen Trigger zu erzeugen an den man denkt und dann dazu kommt den Beitrag zu teilen.
Ein Beispiel dafür ist z.B. das Lied „Hoch die Hände – Wochenende“. An das Lied denkt man am häufigsten am Wochenende und man teilt es vermutlich am häufigsten mit Freunden an einem Freitag um das Wochenende einzuläuten.

Was gibt es sonst noch für Trigger?
Wie wäre es mit einer Überschrift die lautet „Du möchtest ortsunabhängig von überall auf der Welt arbeiten?„. Welches Bild entsteht dadurch in deinem Kopf? Wie du am Strand liegst, mit deinem Laptop und einem Cocktail in der Hand? Dieses Satz löst bei uns umgehend ein „meine Träume können wahr werden“ Effekt aus, sodass wir uns den Beitrag mit hoher Sicherheit genauer angucken.

Gute Texter benutzen sehr häufig solche Trigger ohne dass es dem Endkunden richtig bewusst wird. Achte die kommenden Tage mal verstärkt auf Überschriften und Texte.

Faktoren damit dein Content viral geht

Emotionen

Eins der stärksten Faktoren, um Beiträge viral gehen zu lassen sind Emotionen.

Fakt ist: Löst ein Beitrag etwas in uns aus, sei es Wut, Trauer, Freude oder Motivation, teilen wir es gerne mit unseren Freunden. Ist der Beitrag super langweilig, dass wir uns das selber nicht mal richtig anschauen, wird es auch nicht geteilt.

Es gibt die unterschiedlichsten Emotionen, welche man auslösen kann, es sollte einem jedoch bewusst werden, welche man auslösen möchte. Neben der Kenntnis der Zielgruppe ist die Wahl der Worte auch sehr entscheidend.

Einige Beiträge arbeiten natürlich mit Bildern, aber auch die Texte sind entscheidend.

Es beginnt bereits bei der Ansprache: Bezeichnest du jemanden als Mitglied oder Teil des Teams, fühlt man sich gleich viel wohler, heimischer und gebundener. Nennst du die Person einen Kunden, bleibt das alles sehr sachlich – keine Emotionen – keine Bindung – keine Empfehlung.

Weitere Beispiele für die Wortwahl sind auch Adjektive: „Der beste Tag meines Lebens“ hört sich besser an als „Ein schöner Tag in meinem Leben“.
Ich hätte meinen Blogbeitrag auch einfach „Viele Aufrufe für deinen Content bekommen“ nennen können, aber bei dem Titel schlafe ja selbst ich ein.

Die Wahl der Worte, die Kunst des Copywritings, ist teilweise der Funken der das Feuer zum Entfachen bringt und Content viral gehen lässt.

Die Gestaltung

Das Auge isst immer mit – auch beim Erstellen und wahrnehmen von Beiträgen!

Ein Beitrag kann auch noch so interessant sein – wenn es für den Leser nicht ansprechend aussieht, ist er nicht zum Teilen des Inhalts verleitet.

Visuelle Medien, wie Fotos und Videos haben es zum Teil einfacher viral zu gehen.

Achte darauf dass alle Texte gut lesbar sind und klar erkennbar ist, was der Titel ist. Verwende keine beißenden Farben, außer es unterstützt die Botschaft deines Beitrags.

Auch Farben, Symbole und Gestaltungsart deiner Beiträge sind mögliche Trigger. So wird grün z.B. mit guten Dingen oder Tipps verbunden, während rot Achtung oder Verbote symbolisiert.
Blau und Pastelltöne wirken beruhigend und dick gedruckte Schrift, wird als besonders wichtig wahrgenommen.

All das sind Faktoren, die du bei der Gestaltung beachten solltest. Ich empfehle immer dringend an einem Allstellungsmerkmal zu arbeiten und dies auch bei der Gestaltung zu beachten. Wenn dein Content viral geht, hast du so einen Wiedererkennungswert.

Das 100er Gesetz

Wie bereits erwähnt ist das Ziel, dass der Mensch, denkt dass er etwas besonderes bekommt. Eine Möglichkeit, die er unbedingt ergreifen muss.
Verwendet man in der Formulierung Zahlen sollte das Gesetz der 100er angewendet werden.

Dabei spielen Zahlen eine entscheidende Rolle. Wenn ein Buch normalerweise 20€ kostet und du hast die Möglichkeit es für 5€ weniger zu erhalten, hört es sich verlockend an? Was ist, wenn es 25% Rabatt gibt?
Bei einem Preis von 20€ sind 5€ und 25% ein und das selbe. Im Verhältnis erscheinen uns die 25% aber als der bessere Deal.

Etwas anders ist es allerdings, wenn du dir ein Handy für 600€ kaufen möchtest. Was hört sich hier besser an? 20% Rabatt oder 120€ Preisnachlass? Diesmal ist es der Preisnachlass!

Psychologisch neigen wir immer dazu auf die Reduzierungsformulierung zu reagieren, die eine größere Zahl im Verhältnis zum Original-Kaufpreis darstellt.

Beiträge viral gehen

Wenn du also möchtest, dass dein Content viral geht, sorge dafür, dass sie ansprechend aussehen und benutze Worte und Trigger, die beim Leser Emotionen auslösen!

Stoße den Vorgang an, indem du den Beitrag auf deinen Sozialen Medien verbreitest, damit ihn mehr Leute sehen und so weiter teilen können.

Wenn du die Kirsche auf der Torte platzieren möchtest, schaffe einen Beitrag der den Nutzer besonders fühlen lässt und eine soziale Währung hat.

Neilpatel findest du weitere Tipps und sogar Fallstudien zum Thema viraler Content!

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