10 wichtige SEO-Tipps für Blogger, die dir keiner verrät

SEO-Tipps für Blogger, die dir keiner verrät

Damals landete ich durch Zufall auf Seite 1 der Suchergebnisse. Und da beginnt die Geschichte.

Auf meinem ersten Blog vor fast 7 Jahren schrieb ich einen Blogbeitrag – ohne jegliche Strategie- und bemerkte nach einiger Zeit, dass regelmäßig Leser über Google auf meine Seite gelangen. Wie cool oder? Vor allem, wenn man bedenkt, wie viele Nutzer täglich Suchmaschinen verwenden!

Was früher mit einem Zufall anfing, ist heute angewandte Suchmaschinenoptimierung. Das heißt, dass man seine Webseite oder eben den Blog und die Blogbeiträge extra so optimiert, dass man von der Suchmaschine erfasst und gelistet wird.

Durch suchmaschinenoptimierte Beiträge kannst du auf der ersten Seite der Suchergebnisse gelistet werden und somit „passiv“ und kostenfrei Seitenaufrufe generieren.

Leider werden Blogger oft im Regen stehen gelassen, wenn es um Suchmaschinenoptimierung geht. Die meisten Tipps scheinen gar keine Substanz zu haben oder man versteht nur Bahnhof.

Da mein Beitrag über 5 SEO-Fehler, wieso du kein Traffic kriegst so hilfreich war, gibt’s heute 10 wichtige und verständliche SEO-Tipps für Blogger!

# SEO-Tipp für Blogger Nr. 1 : Blogge nur auf einer Sprache

Dem ein oder anderen Blogger – mir auch – ist bereits durch den Kopf gegangen in welcher Sprache man bloggen soll. Ich hatte auf meinem ersten Blog auch eine Phase, in der ich meine Beiträge sowohl auf Deutsch als auch auf Englisch verfasst habe und das in EINEM Beitrag.

TU ES NICHT! Aus der Sicht der Suchmaschinenoptimierung ist die Verwendung mehrerer Sprachen auf einem Blog ein absolutes NO-GO!
Die Suchmaschine versucht nämlich beim Prozess der Analyse deiner Seite die Inhalte eindeutig zu verstehen, um sie später in den Suchergebnissen wieder geben zu können.

Hier liegt die Betonung auf EINDEUTIG! Denn wenn du in mehr als einer Sprache bloggst, ist die Suchmaschine verwirrt, welcher Sprache sie es zu ordnen kann.

Auch Plugins, die deine Seite übersetzen, sind nicht zu empfehlen. Die Suchmaschine kann auch hier darauf zugreifen und durch die meist mangelhafte Übersetzung durch Plugins ist keine eindeutige Einschätzung der Inhalte möglich.

DIE LÖSUNG, wenn du in mehreren Sprachen bloggen möchtest, sind die Texte manuell in unterschiedlichen Sprachen zu erstellen. Webseiten wie z.B. Shopify haben die Option zwei Versionen der Webseite zu erstellen, sodass du es einmal in deutscher und einmal in englischer Sprache anbieten kannst.

# SEO-Tipp für Blogger Nr. 2: Füge externe Verlinkungen ein

Ein oft unterschätzter SEO Faktor ist tatsächlich das Einfügen von Links zu externen Webseiten. Nicht jede Verlinkung auf einem Blog sollte nur aus kommerziellen Zwecken erfolgen.

Wichtig für ein besseres Abschneiden in den Suchergebnissen sind sogenannte Backlinks. Backlinks sind Links, die von anderen Seiten auf deine führen.
Wenn du Backlinks haben möchtest, dass also jemand tatsächlich freiwillig auf dich verweist, solltest du neben richtig guten Inhalten auch selber Backlinks einbauen.

Liest du etwas gutes, was zu deinem Blogbeitrag passt, verlinke die Person.

Beim Setzen von Links ist übrigens auch der Link-Text wichtig. Du solltest ein klick „hier“ unbedingt vermeiden. Setze den Link auf die Worte, die den Inhalt der nächsten Seite beschreiben. Ein Beispiel wäre z.B. folgender Satz mit dem potentiell unterstrichenem Link: Am Sonntag habe ich Lisas inspirierende Bücherliste für Produktivität gelesen und musste sofort ein paar Bücher bestellen.

Blog Bekanntheit steigern

# SEO-Tipp für Blogger Nr. 3: Benutze interne Verlinkungen

Genau so wie externe Verlinkungen wichtig für die Suchmaschinenoptimierung deines Blogs sind, so sind es auch die internen Verlinkungen.
Gehe immer wieder zu alten Blogbeiträgen zurück und überprüfe, ob du auf neuere Beiträge verweisen kannst.

Auch hier solltest du auf einen sinnvollen Linktext achten.

Interne Verlinkungen haben zwei tolle Vorteile: Neben der Suchmaschinenoptimierung kannst du deine Nutzer länger auf deinem Blog halten. Wieso das wichtig ist, erzähl ich dir gleich bei SEO-Tipps für Blogger Nr.5!

# SEO-Tipp für Blogger Nr. 4: Der No-follow Tag

Setzt du einen Link hast du immer die Möglichkeit den sogenannten No-follow Tag zu verwenden. Doch dafür wäre gut zu wissen, wofür der ist – nicht wahr?!

Untersucht die Suchmaschine deinen Blogbeitrag folgt es jedem Link, der im Blogbeitrag enthalten ist – interne und auch externe Links. Dabei heißt „dofollow“, dass die Suchmaschine dem Link folgen soll und „nofollow“, dass sie dem Link nicht folgen soll.

Die Suchmaschinen haben ihre eigenen Richtlinien. So ist es laut Google untersagt, Links die aufgrund von Kooperationen oder Affiliate Links zustande kommen als „dofollow“ zu setzen. Missachtet man dies und setzt den Link dennoch nicht auf „nofollow“, strafft dich Google ab, indem du nicht mehr bei den Suchergebnissen angezeigt wirst.

Viele Unternehmen schreiben immer noch viele Blogger an, ja sogar kleine Blogger gegen Bezahlung, um einen Blogbeitrag zu schreiben und die Links auf „Dofollow“ zu setzen. Gehe diese Kooperationen nicht ein, wenn du möchtest, dass dein Blog langfristig am Leben bleibt.

# SEO-Tipp für Blogger Nr. 5: Halte deine Nutzer auf deiner Webseite

Wenn du deinen Blog bereits mit Google Analytics verknüpft hast, bist du sicherlich über den Wert der durchschnittlichen Sitzungsdauer gestoßen. Hast du dich jemals gefragt, wofür dieser Wert denn überhaupt gut sein soll?

Die durchschnittliche Sitzungsdauer gibt auch dir Auskunft darüber wie interessant Besucher deine Blogartikel und deine Webseite finden.
Liegt deine durchschnittliche Nutzungsdauer bei 2 Sekunden, bedeutet das, dass die meisten deine Webseite anklicken, aber sich deine Beiträge überhaupt nicht durchlesen.

Je länger deine Sitzungsdauer ist, desto besser. Als „gut“ kannst du bereits Werte im Minutenbereich bewerten.

Was hat die Sitzungsdauer aber mit SEO zu tun?
Die Suchmaschine möchte dem Suchenden die passendsten Ergebnisse liefern. Dazu zieht sieh auch den Faktor der Aufenthaltsdauer auf dem Blog in Betracht. Je länger sich Nutzer auf dem Blog aufhalten, desto interessanter und relevanter scheint dieser zu sein. Deine Beiträge werden also eher in den Suchergebnissen gelistet.

# SEO-Tipp für Blogger Nr.6: Eine richtige Keyword-Analyse

Die Wichtigkeit von Keywords kann ich gar nicht genug betonen! Deshalb solltest du auf keinen Fall – also wirklich auf keinen Fall – die Keyword Analyse überspringen.

Suche nach Keywords, die wenig Konkurrenz haben und gleichzeitig oft gesucht werden. Das macht die Keywords aus, die du verwenden solltest.
Suche dir am besten 2 – 3 Keywords aus, die das selbe beschreiben, aber unterschiedlich sind (Synonyme) und baue diese Versionen in deine Texte ein.

Hast du deine Keywords gefunden, baue sie natürlich in deine Blogbeiträge ein, denn letztendlich schreibst du für deine Leser die Texte und nicht für die Suchmaschine!

Vermeide unbedingt das Keyword Stuffing, also eine Aneinanderreihung von Keywords ohne einen Sinn. Die Suchmaschine sieht das nämlich am Ende als Spam an und du wirst damit disqualifiziert.

Du hast bei der Keyword-Analyse Probleme und du bist auch sonst total frustriert was SEO angeht? Mit einem Klick kannst du dir ein kostenfreies SEO Beratungsgespräch sichern!

# SEO-Tipp für Blogger Nr. 7: Verwende Analyse Tools

Wenn du deinen Blog ernst nimmst, dann behandle ihn wie ein richtiges Business und das bedeutet, dass man ihn analysiert und mit diesen Zahlen arbeitet.

Falls noch nicht vorhanden, solltest du dir als erstes Google Analytics anlegen. Das Programm ist völlig kostenlos und gibt dir wertvolle Einblicke über das Verhalten deiner Leser. Wie lang ist die Sitzungsdauer, woher kommen deine Besucher, sind es immer wieder neue oder wiederkehrende Leser?

Zum Verfolgen von deinen Suchmaschinenoptimierungen benötigst du Google Search Console. Während dir Google Analytics anzeigt, wie viele Besucher über die Suchmaschine zu dir kommen, zeigt dir Google Search Console an, über welche Suchbegriffe sie auf deinen Blog gestoßen sind.

# SEO-Tipp für Blogger Nr. 8: Die mobile Version deiner Webseite

Früher noch völlig unrelevant, heute aber entscheidend, ist, wie gut dein Blog auf der mobilen Version funktioniert.

Die meisten Nutzer verwenden heute ihr Handy zum Surfen statt den Laptop, sodass dein Design nicht nur auf dem Web Version funktionieren muss sondern auch auf dem Handy.

Es muss funktionieren, weil die Suchmaschine auch deine mobile Version untersucht und es ein Negativ-Kriterium ist, wenn dein Blog Design auf der mobilen Version nicht funktioniert.

Wenn du also dein Blog Design erstellst, stelle sicher ein Responsive Design zu verwenden. Dies sind Designs, welche sich automatisch anpassen.

Wie kompatibel dein Design heute ist, kannst du selber testen, indem du über dein Handy deinen Blog besuchst. Bewerte auf einer Skala von 1 – 10, wie dein Erlebnis als mobiler Nutzer ist.

# SEO-Tipp für Blogger Nr. 9: Die Ladezeit deiner Webseite

Neben der Tatsache, dass wir alle langsame Webseiten nicht leiden können, tut es die Suchmaschine ebenfalls nicht. Wie bereits erwähnt möchte die Suchmaschine dem Nutzer das beste Erlebnis bieten und dazu beachtet sie tatsächlich auch die Ladezeit.

Oft ist die Ladezeit durch Überladung von Plugins verlangsamt oder aufgrund von zu hoch aufgelöster Fotos.
Stellst du also fest, dass deine Webseite etwas langsam ist, wird es Zeit ein wenig aufzuräumen.

# SEO-Tipp für Blogger Nr. 10: Lange und qualitative Inhalte

Da es hier um SEO-Tipps für Blogger geht, kommt man nicht um den Punkt der Blogbeiträge herum.

Die Blogbeiträge sollten immer all die oben genannten Tipps beinhalten: Führe eine Keyword-Recherche durch und integriere sie natürlich in deinen Blogbeitrag. Setze in einem Blogbeitrag interne und externe Links.

Um die Nutzer auf deinem Blog zu halten, solltest du natürlich dafür sorgen qualitative Inhalte anzubieten. Die Suchmaschine liebt übrigens lange Texte. Du solltest dir die Orientierung von mindestens 1000 Wörtern pro Blogbeitrag setzen. Dadurch ist die Suchmaschine zufrieden, du kannst ein Thema ganz genau behandeln und auch die Nutzer sind glücklich über die Informationen.

Welche SEO-Tipps waren für dich neu?

Da ich selber mal an dem Punkt stand, weiß ich ganz genau wie verzweifelt man mit der Suchmaschinenoptimierung sein kann. Ich möchte dir helfen, das Thema besser zu verstehen. Wenn mehrere Tipps für dich neu waren, wähle das für dich wichtigste aus oder stimme mehrmals ab.

War der Beitrag über SEO-Tipps für Blogger für dich hilfreich? Dann verpass auf keinen Fall die exklusiven Inhalte aus der Newsletter!

[mc4wp_form id=“2500″]

1 Comment

  1. Schöne kurze Zusammenfassung für mich als Blog Beginnerin. Danke.

Kommentar verfassen

%d Bloggern gefällt das: