5 Prinzipien, die dein Leben lebenswerter machen

5 Prinzipien, die dein Leben lebenswerter machen

Verschwendet du deine Zeit? Oder hast du das Gefühl dein Leben lebenswerter machen zu müssen?

Das ist die Frage, die mich bereits seit Jahren beschäftigt. So sehr, dass sie mich manchmal in Angst Zustände versetzt – so dass ich tatsächlich meine „Zeit verschwende“.

Hast du dir jemals darüber Gedanken gemacht oder bist du wie ich und diese Gedanken sind dir all zu bekannt?

Was ist, wenn wir plötzlich alt und kurz vor dem Sterben sind und einfach nur bereuen, was wir nicht getan haben? Das ist die Frage, die mich jeden Tag aufs neue verfolgt. Und gleichzeitig ist es die Frage, die mich immer wieder Entscheidungen fällen lässt.

Ich lebe nicht waghalsig und unbedacht, aber ich lebe mit dem Bewusstsein, dass es immer nur diese eine Chance gibt. Ich tue es nicht perfekt und schaue jetzt bereits auf einige Momente zurück und frage mich, wieso ich es nicht einfach getan habe. Doch im Groben und Ganzen lebe ich so, dass nach jedem Monat, Woche und Tag ich doch sagen kann – ich habe gelebt. Ich habe meine Zeit genutzt.

Seine Zeit nicht zu verschwenden – das definiert jeder anders. Für den einen kann das selbstloses Leben im Dienst für andere sein, während es für jemand anderes die Reise um die Welt oder das Entwickeln eines neuen Medikaments ist. Es gibt kein richtig oder falsch.

Aber es gibt für jeden eine eigene Antwort bei der Frage, ob man seine Zeit verschwendet oder so gelebt hat, dass man es nicht bereut. Und mit dieser Frage als Leitfaden, kann man so einige Veränderungen in seinem Leben anregen.
Denn wer sagt, dass er seine Zeit nicht verschwendet, wird auch eher sein Leben lebenswerter machen können.

Ich möchte dir hier 5 Prinzipien als Gedankenansätze geben, die mich durch das Leben leiten und so mein Leben lebenswert machen!

1. Tu das wonach dir ist – egal was die anderen sagen

Ich habe das Gefühl der Druck der Gesellschaft ist selbst seit meiner Jugendzeit noch weiter gewachsen im Licht der sozialen Medien. Ja man überlegt sogar, was man auf den Sozialen Medien präsentiert oder ob ein Foto schön genug ist – oder man macht etwas nur noch für das Foto.

Als ich damals mit dem Bloggen anfing, lief es ab einem gewissen Punkt ganz gut. Der einzige Grund, dass ich es sein lies, war die Angst vor der Meinung der anderen. Rückblickend kann ich da nur den Kopf schütteln, denn mir entging dabei eine tolle Gelegenheit damit weiter zu wachsen. Die Freude am Schreiben und in der Marketingsphäre habe ich noch heute, wie man sieht, nicht verloren, und begleite auch hinter der Blogfassade einige Projekte in der Richtung.
Moral der Geschichte ist aber Folgende: Wenn man sich daran orientiert, was die anderen sagen könnten oder denken könnten, stellt man sich selber einfach ein Bein. Wahre Freunde werden nicht lästern und das was die anderen denken wird dir niemals die Freude geben, die du erfährst, wenn du deinem eigenen Instinkt folgst.

2. Sag „Ja“ zu (spontanen) Entscheidungen

Wir tendieren viel über Entscheidungen nachzudenken. Soll ich das nun kaufen oder nicht? Soll ich den Job annehmen oder nicht? Soll ich zu sagen oder nicht? Kulturen sind unterschiedlich und ein Teil davon ist die Bereitschaft risikofreudige bzw. spontane Entscheidungen zu treffen. Es gibt wichtige Entscheidungen, bei denen man natürlich erstmal alle Aspekte kennen sollte. Doch genau so gibt es Entscheidungen, da sollte man einfach spontan Ja sagen und das viel öfter.
Trete ohne groß darüber Nachzudenken der Mannschaft bei und probiere es aus. Probier das neue Restaurant auch wenn du denkst, dass es dir nicht schmeckt, denn vielleicht wird es dein absolutes Lieblingslokal! Sprich die Person an für die dein Herz brennt, denn vielleicht wartet sie nur darauf. Nimm den Job an auch wenn dir jeder davon abrät.

Im Zusammenhang mit den Entscheidungen führt es mich zu meinem nächsten Punkt:

3. Setze Pläne um und warte nicht auf andere

Wie oft sitzen wir mit Freunden und Familie zusammen und schmieden irgendwelche Pläne? Wie oft werden sie in Realität umgesetzt? So gut wie nie! Aber woran liegt es? Die Initiative fehlt. Um etwas in die Tat umzusetzen, muss ein gewisses Feuer in einem entfacht sein, dass man bereit ist Stock und Stein umzudrehen, um es in Bewegung zu setzen.

Ich höre manchmal Leute sagen „ach ich wünschte ich könnte dort hin reisen“ – du kannst es doch, wieso planst du es nicht? Die meisten Wünsche, die wir haben, die nicht gegen physikalische Gesetze verstoßen, sind tatsächlich realisierbar. Man kann sie vielleicht nicht sofort morgen von der Bucket Liste streichen, aber man kann sofort den Stein dafür ins Rollen bringen.

Wenn du eine Weltreise machen willst, kannst du ab sofort anfangen sie vor zu bereiten damit es in 2 Jahren los geht. Oder du fängst nicht damit an und wirst es niemals tun. Denn ein besserer Zeitpunkt wird es nicht geben.

4. Hör auf deine Intuition

Wenn es um Entscheidungen und Pläne geht, nehmen wir in der Regel immer unseren Kopf um den Weg zu bestimmen. Etwas ist logisch also muss es auf eine bestimmte Art und Weise gehen. Doch bei Entscheidungen sowie die Richtung im Leben bedeutet es nicht unbedingt, dass die Kopfentscheidung die richtige Wahl für ein erfülltes Leben ist.

Wenn uns eine Wahl gestellt wird, haben wir meist eine Intuition, was das Richtige für uns ist. Nur hören wir leider nicht alle darauf. Die Intuition gibt die Richtung vor und das einzige was du tun musst, ist genau hinzuhören.

Die Intuition ist ein Bauchgefühl – es sagt uns dass etwas nicht stimmt oder dass wir uns zu etwas hingezogen fühlen. So wie im Restaurant, wenn du dich für ein Gericht entschieden hast, aber wenn der Kellner kommt plötzlich doch was anderes bestellst.

5. Geld ist relativ

Mit Social Media ist auch der Hype ums Geld noch lauter geworden. Keine Frage, ohne Geld kommt man in dieser Welt nicht weit. Zusätzlich wird uns vermarktet, dass das Leben ohne Geld teilweise nicht lebenswert ist. Dass man nur etwas erreicht hat, wenn man ein bestimmtes Auto oder das neuste iPhone hat.

Es gibt allerdings Menschen, die wohnen auf einer – für uns – paradisischen Insel und leben von der Landwirtschaft. Eine Miete hier in den Industrieländern können sie sich nicht leisten und doch sind sie sehr glücklich mit ihrem Leben. Glücklicher als viele in unserer Gesellschaft.

Geld ist relativ. Sobald deine Grundbedürfnisse erfüllt sind, ist es nur noch eine Einstellungssache, wie du dein Leben verbringst. Niemand zwingt dich in einem bestimmten Job zu bleiben. Niemand zwingt dich keine Bildung zu haben oder eben doch eine Bildung zu haben. Du allein entscheidest. Du entscheidest für was du dein Geld ausgibst oder wie du es verdienst- ob du die Welt so sehen willst, dass du deine Freizeit nur mit Geld ausgeben verbringen kannst oder du siehst die Schönheit dieser Welt für die du nichts zahlen musst. Du entscheidest wofür du sparst und wofür du ausgibst.

Tipps um das Leben lebenswerter machen zu können

Denn wenn dir dein Leben nicht gefällt, hast du immer die Wahl es zu ändern. Die Situation in der du gerade bist, schaffst du dir selber. Niemand sperrt dich in deinem Beruf oder in deinem Standort gerade ein. Niemand außer dir definiert wie du deine Zeit verbringst und niemand außer dir entscheidet wie du den morgigen Tag verbringen möchtest.

Wenn du also dein Leben lebenswert machen möchtest, denk an diese 5 Prinzipien und frag dich bei deinen Entscheidungen, ob du deine Zeit verschwendest oder es dein Leben auf irgendeine Weise lebenswert macht.

Kommentar verfassen

%d Bloggern gefällt das: