Warnsignale des Körpers bei Stress – Hör auf deinen Körper!

Warnsignale des Körpers bei Stress

Wir kennen alle das Gefühl gestresst zu sein. Irgendwie gehört es auf die ein oder andere Weise zu unserem Leben dazu. Doch wann sind die Reserven unseres Körpers erreicht? Wann ist es höchste Zeit mal einen Schritt zurückzuschalten und Ruhe und Energie zu tanken? Warnsignale des Köpers bei Stress gibt es so einige, die du leicht erkennen und darauf reagieren kannst.

Wann war das letzte Mal, dass du dich so richtig gestresst gefühlt hast?

Und wann war das letzte Mal, dass du dich ordentlich entspannt hast und dann erst gemerkt hast, wie am Limit dein Körper eigentlich war. Ständig diese Grenze zu erreichen, ist für den Körper höchst ungesund. Neben deinem psychischen und seelischen Wohl, kann dauerhafter Stress einige körperliche Krankheiten hervorrufen.

Das sind die Warnsignale des Körpers bei Stress!

1. Unreine Haut

Wenn du aus dem nichts oder immer wieder kehrende Hautunreinheiten entdeckst oder eventuell sogar andere Hautprobleme.
Die Haut ist unser größtes Organ und reagiert sehr empfindlich auf innere und äußere Einflüsse.
Stress kann häufig zu Pickeln, Hautausschlägen oder Hautirritationen führen.
Wenn sich deine Haut also nicht mehr so gesund wie vorher verhält, könnte dies bereits ein Warnsignale sein.

2. Ständige Gereiztheit

Ein weiteres Warnsignal des Körpers bei Stress ist ständige Gereiztheit. Irgendwann ertappst du dich dabei, dass du dich über alles mögliche aufregst und schnell auf die Palme zu bringen bist. Kleinigkeiten über die du normalerweise vielleicht sogar lachen würdest, stören dich nur noch extrem.

Unter Stress kann die Psyche einfach nicht mehr viel vertragen. Der Körper und die Psyche sind überlastet mit Reizen, Informationen und Aufgaben, sodass jeder mögliche Störfaktor sofort mit Gereiztheit aufgenommen wird.

3. Schlafmangel und Schlafprobleme

Wenn wir einen viel zu vollen Terminkalender haben, kann es auch mal vorkommen, dass wir viel zu spät ins Bett gehen und dann wieder viel zu schnell aufstehen müssen. Genau so kann die Ursache für Schlafmangel aber auch grundsätzliche Schlafprobleme sein. Schlafprobleme können sich durch Probleme beim Einschlafen oder auch Durchschlafen äußern.

Wenn dein Kopf den ganzen Tag auch Hochtouren läuft, kann es schwer fallen vom Alltag abzuschalten. Du liegst im Bett möchtest schlafen, aber denkst konsequent immer wieder an unerledigt Aufgaben, stellst dir jegliche Szenarien vor.

4. Heißhungerattacken

Stress und Schlafmangel können immer wieder Heißhungerattacken hervorrufen.
Hintergrund ist, dass dein Gehirn Energie fordert, um weiterhin auf Höchstleistung zu sein. Das äußert sich in Gelüsten nach Zucker und Fettigem.

Um so wichtiger ist es, was du deinem Körper dann gibst. Denn auch wenn dein Körper nach Fettigem ruft, kannst du ihm gesunde Fette zuführen. Diese machen ihn zum Beispiel nicht träge und geben ihm die geforderte Energie.

5. Unzureichende Zeit

Hast du das Gefühl du kommst mit den Aufgaben nicht hinterher? Dabei müssen es gar nicht Aufgaben von der Arbeit sein. Dazu zählt auch Wäsche waschen, kochen oder sich um den Papierkram kümmern.

Kein Zeit haben kann auch in diesem Kontext bedeuten, dass du am Ende des Tages keine Energie mehr hast um dich z.B. der Wäsche zu widmen. Es ist natürlich normal, dass man mal etwas aufschiebt. Ein Warnzeichen für Stress kann allerdings sein, dass mehrere Lebensbereiche betroffen sind bei denen du dich selber beobachtest, wie du sie weiter vor dich hin schiebst.

6. Keine Zeit für dich

Wie verbringst du am liebsten Zeit mit dir selber? Am Handy surfen und Netflix gucken gehört nicht dazu. Vielleicht ist es deine Abendroutine eine Tasse Tee zu machen und ein Buch zu lesen. Es kann zum Sport gehen sein oder eine kleine Wellness Routine.

Merkst du, dass du keine Zeit dafür findest?

Das könnte aufgrund von Stress sein. Nach einem auslaugenden Tag, wenn wir nicht mal die Kraft zum Kochen haben, verspürt man auch nicht gerade selten keine Kraft mehr sich qualitativer Zeit sich selber zu widmen. Hinterfrage wann und wieso du das letzte Mal Zeit für sich selber genommen hast.

7. Keine Zeit für soziale Kontakte

Freunde und Familie sind ein wichtiger und wertvoller Bestandteil unseres Lebens. Menschen sind soziale Wesen, die das Umfeld brauchen.
Wann hast du das letzte Mal Zeit mit Freunden und Familie verbracht? Hast du Probleme damit deinen Freunden und Familienmitgliedern auch nur zu antworten?

Ich weiß eigentlich hat man immer die Zeit kurz anzurufen oder kurz zu schreiben. Aber wenn dich der Stress in deinem Leben von anderen Sachen einnimmt, bleiben auch die kleinsten Dinge liegen.
Wie sieht deine Zeitinvestition in Freunde und Familie die letzten Wochen aus? Konntest du dafür die wichtigen Stunden investieren?

8. Symptome: Kopfschmerzen, Reizdarm, Bauchschmerzen

Warnsignale des Körpers bei Stress können auch Symptome sein, die man zu aller erst als etwas ganz anderes interpretiert.
Wenn ich nervös bin, kriege ich zum Beispiel Bauchschmerzen. Nach all den Jahren weiß ich bereits woran es liegt, aber ohne dieses Bewusstsein könnte ich denken, dass ich etwas falsches gegessen habe.

Welche Symptome Stress bei deinem Körper auslöst, kann ganz unterschiedlich sein. Die häufigsten Symptome sind allerdings Kopfschmerzen, Reizdarm und Bauchschmerzen. Daran erkennst du erst recht, wie Stress deine Gesundheit beeinflusst.

Bei den nächsten Magenkrämpfen oder Kopfschmerzen sind vielleicht mehr trinken und eine Schmerztablette nehmen nicht unbedingt die Lösung. Um diese Symptome im Ansatz zu bekämpfen könnte es sinnvoll sein, einmal in sich zu kehren und sich zu hinterfragen, ob man nicht gerade einem Dauerstress ausgesetzt sind.

Ich glaube ich bin gestresst. Was sollte ich tun?

Nach dem lesen dieser Warnsignale, glaubst du, dass du unter Stress leidest? Ja, es kann schwer sein aus der aktuellen Situation rauszukommen.

Folgende Fragen solltest du dir zunächst stellen:

  • Ist es ein kurzandauernder Stress? Z.B. Prüfungsphase
  • Habe ich zu viel für mein Leben geplant? Kann ich auf etwas verzichten?

Manchmal nehmen wir uns für unsere vorgegebene Zeit einfach zu viel vor und können es nicht tragen – unser Körper fühlt sich gestresst. Das kann daran liegen, dass wir unseren Tag ineffektiv gestalten oder eben weil es einfach zu viel ist. Das einzusehen ist ziemlich wichtig.

Ist es soweit, dass dein Körper bereits am Kränkeln ist, brauchst du ganz dringend eine Auszeit! Nimm dir einen Tag an dem du nicht arbeitest, dich nicht mit Freunden verabredest und auch sonst nichts auf die Agenda setzt, was an einem produktiven Tag üblich ist für dich.

Stattdessen nimm dir einen Tag um wieder runterzukommen. Schlaf endlich aus, nimm gesunde Mahlzeiten zu dir. Nimm dir die Me-Time, die du in der Vergangenheit nicht hattest.
Am Ende dieses Tages schaue nochmal auf deine stressigen Tage. Was hat es stressig gemacht? Was kannst du vielleicht optimieren, um mehr Zeit für dich oder deine Freunde zu haben?

Bitte ignoriere diese Warnsignale des Körpers bei Stress nicht und handle!

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